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Hausordnung des Wohnheimes Forst

Für alle Azubis des Oberstufenzentrums Forst und Cottbus besteht die Möglichkeit, während der Ausbildung, im Wohnheim untergebracht zu werden. Die Anspruchberechtigung ist in der Satzung der Wohnheime für Auszubildende und Schüler des Landkreises Spree-Neiße durch die Entgeltordnung festgelegt.

Mit der Unterbringung im Wohnheim wird die Hausordnung anerkannt und sie verpflichtet gleichzeitig zu deren Einhaltung.

Das Zusammenleben im Wohnheim erfordert gegenseitige Rücksichtnahme. Daher ist jede Ruhestörung und Belästigung der Mitbewohner(Innen zu vermeiden.

Den Weisungen des Wohnheim- und Wachpersonals ist Folge zu leisten.

Im Einzelnen sind folgende Punkte zu beachten

Punkt 1:

Beim Einzug erhält jeder Bewohner einen Heimausweis und einen Zimmerschlüssel, beides sind Eigentum des Wohnheimes und bei Auszug wieder abzugeben.
Die Zimmer werden ausschließlich durch das Wohnheimpersonal zugewiesen.
Zimmerschlüssel werden vor dem Verlassen des Hauses grundsätzlich an der Pforte gegen den Empfang des Heimausweises abgegeben. Der Zimmerschlüssel darf anderen Personen nicht überlassen werden.

Der Verlust des Schlüssels ist meldepflichtig. Neuanfertigungen erfolgen nur durch den Betreiber. Die Kosten hat der Nutzer zu tragen.

Bettwäsche kann vom Wohnheim gestellt werden (Nutzungsgebühr: 2,56 €). Die Bettwäsche ist am Abreisetag vollständig abzugeben.
Bei Nichtbenutzung von Bettwäsche wird dem Azubi die Reinigungsgebühr für die Steppdecke und das Kopfkissen auferlegt.

Punkt 2:

Das Nutzungsentgelt für Azubis beträgt wöchentlich 47,25 € (täglich 9,45 €), sofern der Azubi weiter als 40 km von Forst entfernt wohnt oder die Fahrzeit vom Wohnort bis zum OSZ Forst mehr als 2 Std. beträgt. Ist dies nicht der Fall, beträgt das wöchentliche Nutzungsentgelt 53,15 € (täglich 10,63 €). Eine Verringerung des Wochennutzungsentgeltes ist nur möglich, wenn Fehltage entstehen bei:

  • Krankheit (Vorlage der Kopie des Krankenscheines)
  • Arbeiten (Bestätigung der Firma vorlegen)
  • Urlaub (Bestätigung der Firma vorlegen)
  • Unterrichtsausfall (Bescheinigung des OSZ vorlegen)
  • Vorladung/Zeuge (Bescheinigung vorlegen)
  • Einladung zur Prüfung/Lehrgang (Bescheinigung vorlegen)

Das Nutzungsentgelt für Vollzeitschüler/Innen beträgt 41,35 € (täglich 8,27 €) sofern der/die Vollzeitschäler/In weiter als 40 km von Forst entfernt wohnt oder die Fahrzeit vom Wohnort bis zum OSZ Forst mehr als 2 Std. beträgt. Ist dies nicht der Fall, beträgt das Nutzungsentgelt täglich 10,63 €.

Das Nutzungsentgelt ist lt. Aufnahmeantrag zu entrichten und wird nach der Anzahl der Schultage pro Monat berechnet. Eine Verringerung ist nur in den oben genannten Fällen möglich. Die Bezahlung ist bis zum 5. Werktag des jeweiligen Monats in der Zahlstelle des Wohnheimes vorzunehmen.

Die Kassierung erfolgt bargeldlos. Alle Bewohner müssen im Besitz einer gültigen EC-Karte oder S-Card sein.

Treten Schulden von maximal 2 Blöcken auf, führt dies zur Kündigung des Beherbergungsverhältnisses.

Punkt 3:

In der Zeit von 22.00 - 07.00 Uhr ist im gesamten Haus und Grundstücksbereich äußerste Ruhe zu halten. Dazu gehört auch die Lautstärke von Radios etc. . Bewohner, die später in das Wohnheim kommen haben sich rücksichtsvoll zu verhalten. Die Nachtruhe beginnt um 23.00 Uhr.

Besuche sind täglich von 13.00 Uhr bis 22.00 Uhr gestattet. Gäste haben sich bei der Betreuerin oder in der Pforte anzumelden.
Gegenseitige Besuche in den Zimmern sind erlaubt, sofern dies unter Berücksichtigung der Interessen aller Zimmerbewohner/Innen und unter Einhaltung der Hausordnung geschieht.

Heimbewohner bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres haben bis 22.00 Uhr Ausgang. Verlängerter Ausgang kann unter Berücksichtigung des Alters einmal wöchentlich bis 24.00 Uhr gewährt werden. Heimbewohner haben sich bei Abwesenheit über Nacht bei der Betreuerin abzumelden.

Minderjährige Azubis müssen eine gültige Erlaubnis ihrer Erziehungsberechtigten vorlegen. Die Ausgangsregelung unterliegt dem Jugendschutzgesetz.

Punkt 4:

Aus technisch-organisatorischen Gründen kann das Wohnheim in der Zeit von 08.00 - 11.00 Uhr nur in Ausnahmefällen betreten werden. Während dieser Zeit wird durch die diensthabende Betreuerin täglich eine Zimmerkontrolle durchgeführt. Das Zimmer ist vom Nutzer in Ordnung zu halten.

Die Wohn- und Gemeinschaftsräume, Flure Treppen und Einrichtungsgegenstände sind pfleglich zu behandeln. Abfälle und Müll sind in den vorhandenen Behältern zu entsorgen. Die Außenanlagen sind sauber zu halten. Die tägliche Reinigung der Nassstrecke und die Zimmerreinigung am Abreisetag erfolgt durch eine Reinigungsfirma.

Punkt 5:

Der Wohnheimnutzer haftet ab Einzug für alle später festgestellten Schäden und Verluste am Inventar. Er haftet auch für Schäden, die seine Gäste verursachen, Schäden im Zimmer sind der Wohnheimsleitung sofort zu melden.
Die Zimmer werden grundsätzlich nicht umgeräumt.

Für die Beschädigung der Wände, Türen und Möbel, bei Anbringung von Gegenständen, hat der Nutzer die Kosten zu tragen.
Der Nutzer erkennt an, dass für Schäden und Verluste grundsätzlich geldlicher Ersatz zu leisten ist.

Punkt 6:

Das Mitbringen von transportablen Radiogeräten, CD-Playern ist gestattet, Zusätzliche Boxen sind nicht erlaubt. Eine Vernetzung von Computern untereinander (Zimmer zu Zimmer) ist nicht statthaft.

Die Inbetriebnahme einer privaten Kaffeemaschine, eines Toasters, eines Sandwichmakers sowie eines Wasserkochers im Zimmer ist, unter brandschutztechnischer Beachtung, gestattet. Die Benutzung weiterer elektrischer Geräte im Zimmer ist nicht statthaft (Mikrowellen, Kochplatten u. ähnliches).

Untersagt ist jede Veränderung und Vermehrung der elektrischen Leitungen und Anschlüsse in den Zimmern, Vorräumen, Nasstrakten und Etagenfluren.

Für private elektrische oder mittels Batterie betriebene Geräte übernimmt der Landkreis keine Haftung. Die technische Sicherheit dieser elektrischen Geräte, einschließlich Heimelektronik und Anschlussleitungen laut DIN (aktuelle VDE-Prüfplakette), hat der Nutzer selbst zu verantworten und haftet demzufolge für eintretende Schäden an Personen, Sachen und gegenüber Dritten.
Schäden, Ausfälle oder Unregelmäßigkeiten an den Elektroanlagen des Wohnheimes sind unverzüglich der Wohnheimleitung zu melden.

Punkt 7:

Die Schlüssel für die Gemeinschaftsräume werden bei dem diensthabenden Betreuer gegen Unterschrift entgegengenommen. Der Unterschriftleistende haftet im vollen Umfang für entstandene Schäden. Die Räume sind nach der Benutzung sauber zu hinterlassen und zu verschließen. Inventar, Spiele und Geräte dürfen nur nach Absprache mit dem Betreuer aus den Räumen zu Nutzung entnommen werden.
Der Betreiber haftet nicht für Schäden, die durch Nutzung von Freizeiträumen entstehen.

Das Waschen und Trocknen der Wäsche (pro Maschine 2,50 €) darf nur in der Waschküche erfolgen. Bitte die Benutzungsordnung beachten. Grundsätzlich haftet der Betreiber nicht für Mängel, die durch die Benutzung der Waschmaschine entstanden sind.

Für die Zubereitung warmer Speisen sind nur die vom Wohnheim gestellten Geräte in den Küchen zu nutzen. Allen Bewohnern stehen die Gemeinschaftsküchen zur Verfügung. Die Reinigung der benutzten Gegenstände ist selbstverständlich.
Die Nutzung aller Gemeinschaftsräume und -küchen ist bis 22.00 Uhr gestattet. Bei Bedarf kann, in Absprache mit der Betreuerin, eine längere Nutzung genehmigt werden.

Punkt 8:

Bei Unfällen im Bereich des Wohnheimes gilt folgendes:

  • liegt eine Verletzung der Verkehrssicherheit durch den LK vor, so haftet er dafür
  • sonstige Unfälle sind wie Unfälle im privaten Bereich zu behandeln

Bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die sich die Bewohner untereinander, dem Wohnheim (Landkreis) oder sonstigen Personen zufügen, tritt grundsätzlich ein privatrechtlicher Versicherungsschutz ein, d. h. der Verursacher ist für den Schaden haftrechtlich zu belangen.

Für Fahrzeuge aller Art, die in Eigentum oder Nutzung der Heimbewohner stehen, wird keine Haftung durch den Landkreis übernommen.

Die persönlichen Gegenstände der Heimbewohner sind nicht durch den Landkreis versichert. Hierfür ist eine private Hausratversicherung der Eltern bzw. bei Volljährigkeit eine eigene Versicherung zuständig.

Punkt 9:

Das Rauchen ist in allen Räumlichkeiten des Wohnheimes verboten. Im Interesse des Brandschutzes dürfen brennbare Stoffe nicht im Wohnheim verwahrt werden. Auf Fluren, vorübergehend abgestellte Gegenstände dürfen keine Fluchtwege blockieren.

DAS ABBRENNEN VON KERZEN UND FEUERWERKSKÖRPERN IST STRENGSTENS UNTERSAGT.

Bei Feuerausbruch oder anderen Katastrophen ist die Alarmordnung einzuhalten, den Anordnungen des Personals ist unbedingt Folge zu leisten.

Werden Zimmer von innen verschlossen, so ist der Schlüssel aus Gründen des Brand- und Katastrophenschutzes abzuziehen und neben der Zimmertür griffbereit aufzuhängen oder abzulegen.

Das Grillen ist nur auf dem dafür vorgesehenen Grillplatz erlaubt. Ab 22.00 Uhr gelten auch hier die Nachtruhezeiten des Wohnheimes.

Punkt 10:

Die Anreise kann am Sonntag ab 17.00 Uhr oder am Montag ab 06.00 Uhr erfolgen. Eine Wochenendnutzung ist nur für Bewohner möglich, deren Wohnort mehr als 200 km vom Wohnheim entfernt ist. Die Anmeldung muss bis Mittwoch der laufenden Woche erfolgen. Zu Ferien und Feiertagen ist das Wohnheim geschlossen.

Am Abreisetag müssen die Zimmer bis 09.00 Uhr verlassen werden. Alle Zimmer werden von einer Betreuerin auf Sauberkeit und Ordnung sowie Schäden kontrolliert.

Bei Mängeln und Schäden tritt die Regresspflicht in Kraft.

Punkt 11:

Heimbewohner mit ärztlicher Krankschreibung, Urlaub und sonstigen Freistellungen von der theoretischen Ausbildung haben das Wohnheim zu verlassen.

Punkt 12:

Im Wohnheim ist der Besitz und Genuss von jeglichem Alkohol, Rausch- und Suchtmitteln sowie der Waffenbesitz strengstens untersagt. Zuwiderhandlungen werden sanktioniert.

Die Verbreitung jeglicher extremistischer Ideologien sowie Pornographie durch Wort, Bild, Schrift, Ton, Poster, T-Shirts, CD`s, MC`s, LP`s, Videos, Videospiele, Zeitungen, Prospekte, etc. ist nicht gestattet.

Punkt 13:

Der Nutzer darf in das Wohnheim nur einziehen, wenn er an keiner ansteckenden Krankheit leidet (BSG). Tritt eine Infektion später auf, ist dies dem Betreiber des Wohnheimes anzuzeigen.
Mitteilungspflichtig sind auch solche Erkrankungen, die beim Bewohner zu lebensbedrohlichen Zuständen führen können. Bei Bewohnern unter 18 Jahren haben die Personensorgeberechtigten, als Bestandteil ihrer Aufsichtspflicht, eine Mitteilungspflicht gegenüber Dritten.

Schlussbestimmungen

Bei Verstößen gegen die Hausordnung werden folgende Maßnahmen eingeleitet:

  • Information an die Eltern und den Ausbildungsbetrieb
  • Abmahnung oder fristlose Kündigung

Die Hausordnung kann zur Erlangung höherer Sicherheit und Ordnung durch die Wohnheimleitung geändert und/oder ergänzt werden.
Das bedarf der Schriftform und ist den Bewohnern gegen Unterschrift mitzuteilen.

Die Hausordnung tritt in vorliegender Form ab dem 01.08.2014 in Kraft.

Schneider
leitende Betreuerin

 
 

 

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